Corona hat uns fest in der Hand. Einige nutzen diese Zeit richtig gut, so wie zum Beispiel die Rolling Stones. Auch ich gebe mir mühe. Was machst du so?

Die Rolling Stones haben die Lockdown Zeit in Amerika und der ganzen Welt dazu genutzt, im Studio produktiv zu werden. Der brandneue Song “Living In A Ghost Town” könnte passender zur momentanen Zeit nicht sein. Sie engagierten Kameraleute auf der ganzen Welt, um die leeren Städte zu Filmen. So ist neben dem tollen Song mit passendem Text auch ein eindrückliches Video entstanden, das die momentane Situation in den Grossstädten dieser Welt festhält. Ein Dokument der Zeit, das uns auch in Jahren noch an diese sehr spezielle Zeit erinnern wird.

Ich selbst bin ebenfalls vom Lockdown betroffen – so ist es mir momentan verwehrt, meiner Tätigkeit als Dirigent nachzugehen, mehrere Konzerte wurden abgesagt, an denen ich beteiligt gewesen wäre und meine Firma verlor durch die Absage mehrere Veranstaltungen tolle Aufträge. Dennoch muss ich sagen, dass nicht alles am ganzen Lockdown schlecht ist. Ich habe nun genügend Zeit, um mein neues Studio einzurichten, konnte liegengebliebene Projekte abschliessen, hatte viel mehr Zeit zu Hause mit meinen Liebsten und hoffe, dass der momentane, schier globale Homeoffice Zwang zu einem Umdenken in der Wirtschaft führen wird. Ist es wirklich nötig, dass alle Mitarbeiter jeden Tag den Arbeitsweg auf sich nehmen, so viel Zeit verlieren, die Strassen überlasten und die Luft verpesten? Oder wäre es nicht doch möglich, Tageweise von zu Hause aus zu arbeiten?

Mir fällt das Arbeiten von zu Hause aus nicht schwer. Wir sind zum Glück gut eingerichtet und die Tatsache, dass mir nicht alle paar Minuten jemand ins Büro laufen kann und mich mit Fragen überhäuft geniesse ich wirklich. Manche mögen Probleme damit haben, konzentriert zu Hause zu arbeiten. Ich jedoch nicht. Ich arbeite konzentrierter, da ich weniger gestört werde. Ein durchaus positiver Effekt. Dennoch muss ich auch sagen, dass ich mich darauf freue, wieder an meinen Arbeitsplatz gehen zu können. Nur von zu Hause aus zu arbeiten birgt die Gefahr, dass man irgendwann “einen Koller” bekommt. Was mache ich dagegen? Immer mal wieder den Sitzplatz ändern, und sei es nur von unten am Tisch vis-à-vis oben an den Tisch zu sitzen. Neue Aussicht, neues Gefühl.

Wie kommt ihr mit der momentanen Situation zurecht? Und wie findet ihr den neuen Song der Rolling Stones? Lasst mir einen Kommentar da und folgt mir auf meinen Social-Media Kanälen – künftig werden da einige tolle Projekte realisiert (übrigens auch ein Positiveffekt der ganzen Sache, siehe Youtube). Bleibt gesund!

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